Grauenhafte Zustände
bei 'Hundezüchter" in Sopron (Ungarn) entdeckt
Hundeelend in Ungarn
Ganz Ungarn ist - endlich -
in Aufruhr wegen der dramatischen Ereignisse in der Hundezucht in
Sopron, wo ca. 180 Hunde unter schrecklichen Bedingungen gehalten
wurden.
Ein
Augenzeuge ist mit einem Kamerateam vom Fernsehen, einem Tierarzt
und verschiedenen sachkundigen Züchtern vor Ort gewesen um sich das
Ganze anzusehen. In einem Weinberg trafen sie tatsächlich ca. 180
Hunde an, die an viel zu kurzen Ketten lagen (20 – 30 cm lang), in
einer dicken Dreckschicht. Überall Kadaver, und die lebenden Tiere
sind apathisch. Trinkwasser haben sie nicht, die Hunde trinken
ihren eigenen Urin.
Schon seit vier Jahren probieren die Anwohner etwas gegen dieses
Drama zu unternehmen, aber vergeblich. Die ungarische Polizei
besitzt diverse Reportagen und Anklagen gegen diese Zustände. Am 15.
Februar d.J. wurden sogar Videoaufnahmen und Fotos eingereicht.
Während einer Razzia der Polizei wurden in Gefrierschränken 61 tote
Hunde angetroffen.
Auf die Bitte hier endlich etwas gegen zu unternehmen, hat die
örtliche Behörde festgestellt dass die Hunde ja geimpft seien und
dass sie in befriedigenden Umständen lebten. Es gäbe also keinen
Grund um diese Zucht zu schließen.
Es geht hier um 180 nicht sozialisierte wilde Hunde und einen
Gefrierschrank voll Kadavern.
Die Ungarn bitten uns dringend um Hilfe. Diesen Grausamkeiten muss
ein Ende bereitet werden. Die verschiedenen ungarischen Rassen, um
die es hier geht, sind für die Ungarn von unschätzbarem Wert. Kein
Hund verdient es um so leben zu müssen!
Mehr Foto's und der originale Brief mit der Bitte um Hilfe finden
Sie auf der folgenden Webseite:
http://www.dogheart.hu/dogmengele.htm
Online
Petition

Auch hier in Deutschland werden inzwischen
Hundewelpen aller möglichen Rassen auf Autobahnraststätten aus dem
LKW heraus verkauft, in denen die kleine Kerlchen stundenlang
zusammengepfercht ausharren müssen… ganz zu schweigen von den
Zuständen, unter denen sie vorher "leben“!!!
Update 6. März 2006:
Am Mittwoch fand in Sopron eine Demonstration statt,
bei der sich herausstellte, dass der Besitzer eine alte ungarische
Rasse namens Mudis
züchten wollte, genaugenommen nur die Albinos. Dieser nette Herr,
62, offensichtlich unzurechnungsfähig, brauchte natürlich
Personenschutz von der Polizei, weil sich einige Demonstranten nicht
mehr im Zaum halten konnten. Er wurde wegen Tierquälerei angezeigt.
Der Grund, auf dem die Hunde leben, wurde Sperrgebiet der Polizei,
d.h. kein Zutritt für andere Personen, auch nicht zur Fütterung! –
Grund: ALLES
BEWEISMATERIAL! Aber es wurde uns versprochen, dass die Hunde Futter
bekommen. Die Hunde wurden für die Weitergabe vorbereitet. Das hieß
chippen und impfen.
Verschiedene Organisationen bemühen sich derweil um
Plätze in Österreich, Deutschland und Ungarn. Der Schlag ins Gesicht
kam mit der Mitteilung, dass die Tiere nur in ungarische Tierheime
und Vernichtungslager untergebracht werden dürfen, da sie bis zum
Ende der Verhandlung in Ungarn verbleiben müssen und sich diese
Hunde auf keinen Fall vermehren dürfen.
Inzwischen konnten fuer 84 Hunde in Deutschland, 20
in Osterreich und 26 Hunde in Ungarn ein Platz gefunden werden.
Tierschutzer kampfen um weitere Plätze, da kein einziger Hund in
einem Vernichtungslager zurückgelassen werden soll.
News van
Secondhanddog