News - 1. März 2006

 

Grauenhafte Zustände bei 'Hundezüchter" in Sopron (Ungarn) entdeckt


 

Hundeelend in Ungarn
Ganz Ungarn ist - endlich -
in Aufruhr wegen der dramatischen Ereignisse in der Hundezucht in Sopron, wo ca. 180 Hunde unter schrecklichen Bedingungen gehalten wurden.
 

Ein Augenzeuge ist mit einem Kamerateam vom Fernsehen, einem Tierarzt und verschiedenen sachkundigen Züchtern vor Ort gewesen um sich das Ganze anzusehen. In einem Weinberg trafen sie tatsächlich ca. 180 Hunde an, die an viel zu kurzen Ketten lagen (20 – 30 cm lang), in einer dicken Dreckschicht. Überall Kadaver, und die lebenden Tiere sind apathisch. Trinkwasser haben sie nicht, die  Hunde trinken ihren eigenen Urin.

Schon seit vier Jahren probieren die Anwohner etwas gegen dieses Drama zu unternehmen, aber vergeblich. Die ungarische Polizei besitzt diverse Reportagen und Anklagen gegen diese Zustände. Am 15. Februar d.J. wurden sogar Videoaufnahmen und Fotos eingereicht. Während einer Razzia der Polizei wurden in Gefrierschränken 61 tote  Hunde angetroffen.

Auf die Bitte hier endlich etwas gegen zu unternehmen, hat die örtliche Behörde festgestellt dass die Hunde ja geimpft seien und dass sie in befriedigenden Umständen lebten. Es gäbe also keinen Grund um diese Zucht zu schließen.

Es geht hier um 180 nicht sozialisierte wilde Hunde und einen Gefrierschrank voll Kadavern.

Die Ungarn bitten uns dringend um Hilfe. Diesen Grausamkeiten muss ein Ende bereitet werden. Die verschiedenen ungarischen Rassen, um die es hier geht, sind für die Ungarn von unschätzbarem Wert. Kein Hund verdient es um so leben zu müssen!

 


Mehr Foto's und der originale Brief mit der Bitte um Hilfe finden Sie auf der folgenden Webseite: http://www.dogheart.hu/dogmengele.htm

 



Online Petition

 

 


 

 

 

            

 

 

Auch hier in Deutschland werden inzwischen Hundewelpen aller möglichen Rassen auf Autobahnraststätten aus dem LKW heraus verkauft, in denen die kleine Kerlchen stundenlang zusammengepfercht ausharren müssen… ganz zu schweigen von den Zuständen, unter denen sie vorher "leben“!!!


 

Update 6. März 2006:

 

Am Mittwoch fand in Sopron eine Demonstration statt, bei der sich herausstellte, dass der Besitzer eine alte ungarische Rasse namens Mudis
züchten wollte, genaugenommen nur die Albinos. Dieser nette Herr, 62, offensichtlich unzurechnungsfähig, brauchte natürlich Personenschutz von der Polizei, weil sich einige Demonstranten nicht mehr im Zaum halten konnten. Er wurde wegen Tierquälerei angezeigt. Der Grund, auf dem die Hunde leben, wurde Sperrgebiet der Polizei, d.h. kein Zutritt für andere Personen, auch nicht zur Fütterung! – Grund: ALLES
BEWEISMATERIAL! Aber es wurde uns versprochen, dass die Hunde Futter bekommen. Die Hunde wurden für die Weitergabe vorbereitet. Das hieß chippen und impfen. 
 

Verschiedene Organisationen bemühen sich derweil um Plätze in Österreich, Deutschland und Ungarn. Der Schlag ins Gesicht kam mit der Mitteilung, dass die Tiere nur in ungarische Tierheime und Vernichtungslager untergebracht werden dürfen, da sie bis zum Ende der Verhandlung in Ungarn verbleiben müssen und sich diese Hunde auf keinen Fall vermehren dürfen.

 

Inzwischen konnten fuer 84 Hunde in Deutschland, 20 in Osterreich und 26 Hunde in Ungarn ein Platz gefunden werden. Tierschutzer kampfen um weitere Plätze, da kein einziger Hund in einem Vernichtungslager zurückgelassen werden soll.

 


 

 

 

 

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